"Che", wie er genannt wurde, studierte in Buenos Aires Medizin. Sein Verlangen danach, Lateinamerika kennenzulernen, ließ
ihn sein Studium für eine Weile unterbrechen. Er unternimmt eine lange Reise, die ihm die Misstände auf dem Land bewusst macht. Ihm
wird klar, dass nur eine Revolution den Problemen ein Ende setzen kann. Kurz darauf entschließt er, sein Studium abzuschließen und spezialisiert sich in Dermatologie. Wieder durchquert er Lateinamerika, bis er in Guatemala und später in Mexiko ankommt. Dort trifft er auf Fidél Castro und dessen Bruder Raúl, mit denen er eine enge Freunschaft schließt. "Che" nimmt an der Invasion auf Kuba
teil und wird, als Castro 1959 an die Macht gelangt, zum Direktor des nationalen Instituts für Agrarreformen ernannt. In den folgenden Jahren ist er Wirtschaftminister, Direktor der Nationalbank Kubas, und Industrieminister. Von seiner Position aus kritisiert er immer wieder den Imperialismus der U.S.A.. 1965 legt er sein öffetnliches Amt nieder und kehrt zum Leben des Guerillero zurück. Er nimmt aktiv an den Guerilla-Kämpfen im Kongo und in Bolivien teil. In diesem Land wird er vom Militär festgenommen und nach Higueras gebracht, wo sie ihn umbringen. "Che" schrieb einige Bücher, wie " Kampf der Guerillas", "Der Sozialismus un der Mensch in Kuba", etc.