Eine Welt ohne Gedanken? Montag, Feuerwehrmann, lebt mit seiner Frau in einer futuristischen Welt, in der es strikt verboten ist, Bücher zu lesen, denn für die Regierung ist es ein gefährlicher Mittel um dem System zu schaden. Nun ist Montag's Arbeit
nicht die, die man sich vorstellt: die Feuerbekämpfer werden zum
Verbrennen von Büchern eingesetzt. Ray Bradbury liefert uns hier ein kleines Juwel; die Geschichte und die Themen sind fesselnd: konformistische und individualistische Gesellschaft, totalitäre Regierung, Vorherrschaft von Audiovision und Werbung, Verbote....Schlussendlich bewirken diese ernsthaften Themen, daß die futuristische Vision des Autors trotz Pessimismus treffend und aktuell bleibt.(was ja den Zauber und die Kraft der Sciencefiction unter anderem ausmacht). Brandbury steckt den Leser mit seiner Leidenschaft für Litteratur an, indem er während des ganzen Werkes das
lesen verherrlicht. Das Buch liest sich sehr angenehm (der Anfang wird Science-Fiction-Laien ein bisschen Unbehagen bereiten), die Personen sind herausgearbeitet, das Plot sehr fesseldn. Ich empfehle Ihnen Fahrenheit 451, O grosser Gott, nicht zu verbrennen sondern zu lesen.
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