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Drachenreiter

Summary rating: 4 stars 41 Kritik
Autor : Cornelia Funke
Review by : Saphira Fischer
Besucher : 983  Wörter: 600   Veröffentlicht am: Februar 12, 2006
Ein Meilenstein in der Geschichte der Jugend-Fantasy-Literatur!
Dieses wunderbare Buch ist eines von Cornelia Funkes besten Werken und nicht nur für junge Leser, sondern auch für Erwachsene, die die Lust zum Träumen noch nicht verloren haben, ein absolut bemerkenswerter Geheimtipp.
Es handelt von dem jungen Drachen Lung, der sich, als Heimat und die seiner Artgenossen von den Menschen bedroht wird, auf die lange und gefährliche Suche nach dem sagenumworbenen „“Saum des Himmels“, dem Ort, von dem ursprünglich alle Drachen stammen. Als Gefährtin auf seiner Reise begleitet ihn Schwefelfell, ein freches und gewitzes Koboldmädchen und, nachdem er ihm in einer Großstadt das Leben rettete, auch Ben, ein kleiner Waisenjunge. Hilfe erhalten die drei ungleichen Freunde von einer weißen Ratte und seiner mutigen Kusine Rosa, einer begnadeten Flugkünstlerin. Ebenfalls mit von der Partie sind unter anderem der nette Professor Barnabas Wiesengrund mit seiner Familie, der den Gefährten mehr als einmal aus der Patsche hilft, ein Homunkulus namensFliegenbein, ein tausendäugiger Dschinn und jede Menge Feen und goldgierige Steinzwerge. Was Lung und seine Freunde nicht wissen können, ist, dass Fliegenbein eigentlich ein Spion ist, den das drachenfressende Ungeheuer Nesselbrand auf sie angesetzt hat, um so den Aufenthaltsort der letzten noch lebenden Drachen zu erfahren, die er seit Jahren jagt und sie endgültig zu vernichten. Widersetzte sich der Homunkulus sich den Befehlen seines Herrn, ist sein Leben keinen Pfifferling mehr wert und doch fällt ihm der Verrat immer schwerer, je größer seine Zuneigung zu Ben wird, der sich rührend um ihn kümmert. Schließlich kommt es zum großen Finale, bei dem es im wahrsten Sinne des Wortes flammendheiß zugeht und in dessen Verlauf mehr als ein Geheimnis ans Licht kommt.
Es ist ohne Zweifel ein echtes Erlebniss, diesses Buch zu lesen, die Sprache ist flüssig und leicht verständlich und die Spannung bricht keinen Moment ab, man fiebert bis zuletzt mit und fühlt und leidet mit Lung und seinen Freunden. Schrecklich ist es nur, das Buch am Ende schließen zu müssen, ohne den Trost einer Fortsetzung, ja ohne selbst der Aussicht darauf. Sollte die Autorin diese Zeilen lesen, so möchte ich sie von ganzem Herzen bitten, diese wunderschöne Geschichte fortzuführen und ihre Leser noch einmal in die faszinierende Welt der Drachen und ihrer Verbündeten zu entführen.

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Drachenreiter  von  Cornelia Funke     
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