Kräuter haben schon in der Vergangenheit eine wichtige Rolle gespielt. Die ersten Aufzeichnungen
stammen aus dem Jahr 3700 v.Chr. vom chinesischen Kaiser Shin-Ning. Seitdem gab es Zeiten, in denen sie in Vergessenheit gerieten. Damals besaß die Menschheit nicht die Fähigkeit, die verschiedenen Arten der
Kräuter auf die wohltuende Heilkräfte zu untersuchen. Sie mußten sich teilweise auf ihren Instinkt verlassen und teilweise durch Beobachtungen und persönliche Erfahrungen kennen lernen. Erst im griechischen Zeitalter begann die rationalistische Betrachtungsweise. In Europa waren es die Klöster, welche ein Wissen über die Kraft der Kräuter pflegten und alle Erfahrungen wurden schriftlich festgehalten. Im Mittelalter wurden die Heilkräuter von deutschen Botankikern systematisch untersucht. Mit der Entdeckung Amerikas erweiterte sich die Kenntnis einiger Kräuter. Dank der Beobachtungen und Analysen, kennen wir heute den Wert der Kräuter und ihre Heilungsmöglichkeiten in verschiedenen Bereichen der Medizin. Es gibt aber auch andere Kräuter die uns dazu dienen, das Essen zu würzen und schmackhafter zu machen. Viele Sorten können in der Küche verwendet werden. Manche davon kann man in einem eigenen biologischen
Anbau im Garten oder sogar auf dem Balkon pflegen. Das Buch „GARTENKRÄUTER“ von Robert Sulzberger ist ein wertvolles und ausgezeichnetes Handbuch, welches uns auf 99 Seiten konkrete Information über verschiedene Kräuter mit farbigen Fotos darbietet. Dieses festgebundene Buch ist als Mangelexemplar in der BLV Verlagsgesellschaft erschienen. ISBN: 3-405-16747-7.