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Puls (Cell)

Summary rating: 4 stars 8 Kritik
Autor : Stephen King
Review by : andreasport
Besucher : 234  Wörter: 600   Veröffentlicht am: Oktober 13, 2007
Stephen King´s Puls (Cell)
Zusammenfassung von Andreas Port
 
Für den Zeichner Clay sollte es der Schönste Tag seines Lebens werden, doch er endet in der Apokalypse.
Ein mysteriöses Signal, der PULS genannt, verbreitet sich durch das Mobilfunknetz und verwandelt Jeden der telefoniert in einen Amok laufenden, beißenden und Messer schwingenden Wahnsinnige – in einen Handy-Verrückten.
Von einer Sekunde auf die Andere bricht die Hölle los, und die Wenigen, die gerade nicht im Besitz eines Handys waren müssen um ihr Leben laufen.
Wehrend die Menschen um Clay herum sterben und die Stadt in Flammen aufgeht, trifft er auf den Buchhalter McCourt und die 14jährige Alice.
Zusammen flüchten sie aus der Stadt zu McCourts Haus.
Nach einer unruhigen Nacht, erwartet sie der nächste Schock: Überall wimmelt es von Handy Verrückten, welche sich nicht mehr gegenseitig umbringen, sondern zu  großen Schwärmen organisieren. Sie streifen durch die Straßen und sammeln Nahrungsmittel und Kofferradios.
Die Nächte verbringen sie zusammen in großen Stadien, bei Musik, und schlafen in Gruppen. Die Schwärme entwickeln telepathische Fähigkeiten eine art kollektives Bewusstsein.
Trotz  dieser Entwicklungen, leben normale Menschen immer noch extrem gefährlich.
Wer sich tagsüber auf den Straßen blicken lässt, wird sprichwörtlich zerrissen.
Clay, McCourt und Alice machen einen schlafenden Schwarm ausfindig und sprengen ihn in die Luft.
Von diesem Augenblick an gelten sie, und einige Andere, als Unberührbar.
In der Zwischenzeit treiben die Handy-Verrückten alle Normalen in ein Gebiet, welches eine Handyfreie Zone sein soll. Tatsächlich aber wird jeder Mensch dazu gebracht einen aller letzten Anruf zu tätigen, bevor er das Gebiet betreten kann.
Auch die kleine Gruppe um Clay wird in dieses Gebiet getrieben, allerdings um für die Morde an den Schwärmen hingerichtet zu werden.   
 
Stephen King (, für die Einen der König des modernen Horrors, für die Anderen ein Schundautor,) hat mit Puls einen spannenden und düsteren Mix aus Zombie und Endzeithorror abgeliefert, der zu Recht ein Bestseller wurde.
Der Roman beginnt sehr action- und temporeich. Die Spannung wird bis zu letzt gesteigert, und das Tempo wird größtenteils beibehalten.
Die Figuren sind präzise gezeichnet und überwiegend sympathisch.
Die Schreibweise ist sehr detailreich und gut verständlich. Man kann sich alles sehr gut vorstellen und sich in die einzelnen Personen hineinversetzen.
Es gibt viele Anspielungen auf die moderne Technik und die allgemeine amerikanische Terrorangst nach dem 11. September.
Stephen Kings Romane haben sich immer dadurch ausgezeichnet, dass sie , hinter der eigentlichen Geschichte, immer nah am Zeitgeschehen waren, und hier ist dies Eindeutig wider der Fall.  
Auch wird Georg R. Romeros Zombieklassiker Dawn of the Dead erwähnt, an dem sich Stephen King wohl, besonders in der ersten Hälfte des Buches, orientiert hat.
Die Handlung ist nachvollziehbar und linear gehalten, was sehr positiv ins Gewicht fällt, da King nicht selten dazu neig abzuschweifen.
Die Geschichte an sich ist etwas seltsam und voll kruder Einfälle; abschrecken lassen sollte man sich aber davon nicht, da sie dank Kings genialer Schreibweise bis zur letzten Seite fesselt.
Fazit: „Bizarr genialer Horrortrash für Zombie und Entzeitfreunde.
http://de.wikipedia.org/wiki/Puls_(Stephen_King)“

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Puls (Cell)  von  Stephen King    2007 
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