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„Die Berge des Wahnsinns“

Summary rating: 3 stars 7 Kritik
Autor : H.P. Lovecraft
Review by : ritze007de
Besucher : 403  Wörter: 600   Veröffentlicht am: April 19, 2006
Die Horrorgeschichte „Die Berge des Wahnsinns“ („At The Mountains of Madness“) von H.P. Lovecraft erschien erstmalig im Jahr 1936 und ist die Weiterführung seiner Erzählung „Cthulhus Ruf“ („The Call of Cthulhu“).

Die Hauptfigur des Werkes, William Dyer, berichtet hier von einer Expedition in die eisige Antarktis, wo er gemeinsam mit anderen Wissenschaftlern auf der Suche nach besonderen Gesteinen ist. Durch die gute und moderne Ausrüstung (neues Bohrgerät, Flugzeuge, Funk, Hundeschlitten) ist man sich des Erfolges der Reise sicher. Das Team von Wissenschaftlern entdeckt dabei am Fuß eines Gebirges eher zufällig eine Höhle, die Saurierknochen, behandelte Specksteine und sogar Überreste einer ausgestorbenen Rasse beherbergt. Bei genauer Untersuchung wir den Forschern schnell klar, das es sich hier um eine pflanzlich-tierische Lebensform gehandelt haben muss, was die bisher gültige Vorstellung von der Entwicklung der Menschheit in Frage stellt. Man beschließt, in der Nähe der Fundstelle ein weiteres Basislager einzurichten.
So macht sich eine kleine Gruppe der Forscher auf und erkundet die seltenen Funde. Über Funk berichten sie alles ins Hauptlager, von wo aus die Berichte direkt nach England gesendet werden. Während aller Mitglieder der Expedition mit den Ausgrabungen, dem Katalogisieren und dem Funkverkehr beschäftigt sind, verschlechtert sich das Wetter Zusehens. Schließlich bricht die Funkverbindung völlig zusammen. Nun müssen die restlichen Wissenschaftler auf besseres Wetter warten, bevor sie eine Rettungsaktion starten können. Wertvolle Zeit vergeht….
H.P. Lovecraft´s „Die Berge des Wahnsinns“ ist eine gelungene, runde Horrorgeschichte, die mit zu den besten Werken dieses Genres gehört. Vom Aufbau her bietet die Geschichte ideale Bedingungen für erstklassigen Grusel (unterschiedliche Charaktere, widrige Bedingungen, Einsamkeit).
Der Spannungsbogen wird allmählich gesteigert, bis schließlich die Gewissheit aufkommt, dass es außer den Knochen und Fossilien auch noch etwas Lebendiges auf die Entdeckung wartet. Andere Kritiken dieses Werkes sprechen dem Buch durch die exakte Sprache der Wissenschaftler oder auch durch die unmöglich existente Gegend jede Phantasie ab. Aber gerade bei Horrorgeschichten liegt es immer auch am Leser, was seine Phantasie aus dem gelesenen Stoff macht. Fazit: Lesenswert ist „Die Berge des Wahnsinns“ allemal.

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