Im Prinzip gehts hier um Hexer, um das "Böse aus der Vorzeit".
Bei Lovecraft denke ich ist das Besondere, dass er dem Leser mehr Raum lässt für
eigene Vorstellungen. Er beschreibt
nicht so direkt sondern eher subtil und durch weglassen, so dass der Leser seine eigenen Bilder im Kopf bilden kann bzw auf eigene "Angstvorstellungen" zurückgreifen kann. Während andere haargenau beschreiben was passiert und wie irgendein Wesen aussieht hat, ist man bei ihm nicht so eingeengt und deine Gedanken können wandern gehen.
Die meisten Bücher von Howard Ph. Lovecraft sind genreübergreifend.
Seine Abenteuern spielen sowohl im Horrorgenre als auch auch im Dark Fantasy-Genre. Sein Motto scheint das zu sein: "Wahrscheinliche Wahrscheinlichkeiten sind nicht unwahrscheinlich". Die Angst, der Horror, kommt langsam und schleichend. Zu seiner Zeit sprachen die Amerikaner von "weird" und/oder "amazing" Stories... Also von "seltsamen Geschichten". Für einen "offensichtlichen" Horror muss man die Moderne lesen. Wahrscheinlich sind wir ja auch von den vielen Filmen negativ beeinflusst...
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