Ein jeder Roman von Baldacci verspricht seinem
Leser eine Lesezeit, geladen mit Spannung und Gefahren. Auch Das Labyrinth,
ins Deutsche aus dem amerikanischen Englisch übersetzt von Michael Krug, ist so
ein Buch. In diesem etwas zu dick geratenem Roman mit einer für Fernsehkrimis
üblichen Geschichte über eine Frau, um die herum Menschen zu Leichen werden,
sie aber ohne Kratzer überlebt und die Verbrecher mit Hilfe von FBI zur Strecke
bringt, findet der Leser alles, was das Herz begehrt: Entführung,
Flugzeugabsturz, 250 Millionen US-Dollar schweren Coup, Verrat, Vertrauen und
Missbrauch. Ein Flugzeugabsturz wird von FBI untersucht, denn mit dieser
Maschine auch der Präsident des amerikanischen Zentralbankrates umgekommen ist.
Das war Sabotage. Später stellt sich heraus, dass einer der anderen Passagire
ein Computer-Experte war und vorhatte, seine Firma zu verraten; nebenbei habe
er 250 Millionen US-Dollar von den Firmenkonten geklaut. Die Ermittlungen
ergeben, dass der Computer-Experte noch lebt und wahrscheinlich unschuldig ist.
Seine Frau versucht ihm zu helfen und gerät selbst in Gefahr. Sie hat eine
Diskette, die richtige Verbrecher entlarven kann. Als der Computer-Experte und
seine Frau mit der Diskette in die Hände von den Verbrechern fallen und
hingerichtet werden sollten, kommt die Rettung im letzten Moment durch FBI.
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