Und schon wieder zieht ein Roman von Jonathan Kellerman seinen Leser indie verwirrende Psyche der Menschen hinein. Es fällt einem
immer sehrschwer, ein Buch über das abenteuerliche Leben von Alex Delaware, demfreischaffenden Kinderpsychologen, beiseite zu legen, ohne dass man esbis zum letzten Blatt gelesen hat. In diesem Buch über einenHalbwüchsigen, der vorsätzlich und über einen langen Zeitraum vergiftetwurde, erfährt man eine Familiengeschichte, die jeden erschauern läßt.Es geht wie immer ums Geld. Eine reiche Familie, ein Millionengeschäft,eine geheime Giftdeponie, mehrere Auftragsmorde... Und im Zentrum desganzen ein Waisenkind, das durch einen Zufall die Zusammenhänge erkenntund deswegen für die Morde als ein Sündenbock ausgesucht und durchpflanzliche Drogen verrückt gemacht wurde. Und der Junge wäre einesmehrfachen Mordes angeklagt und bestimmt für schuldig erklärt, obwohlunzurechnungsfähig, wenn er
nicht fünf Jahre früher zu den Patientenvon Alex Delaware gehören hätte. Doktor Delaware wußte nicht, was erglauben soll und versucht der Sache auf den Grund zu gehen. Das gelingtihm und mit Hilfe seines Freundes Detektiv Sturgis werden Verbrecherbeschtraft und der Junge kann sich langsam in einem Krankenhaus erholen.
Mehr Rezensionen über Jamey. Das Kind, das zuviel wußte