In dem Roman „Von Mäusen und Menschen” beschreibt John Steinbeck eine sehr schwere und leidensvolle Periode, welche für die Amerikaner die große Erwerbmigration in 30n Jahren ehemaligen Jahrhundert war, als Hunderten Tausenden arbeitsuchenden Leute wanderten von einer Ozeanküste zu anderer. Dieses Thema
wurde von ihm später meisterschaftlich in seinem bekannten Buch „Früchte des Zorns“ entwickelt.
„Von Mäusen und Menschen” ist vor allem eine Geschichte über der Freundschaft. Über einer offenherzigen, aufrichtigen Freundschaft von zwei Männer. Und auch über der Macht den Träumen, welche sehr oft uns die Lebensrichtung geben.
George Milton und Lennie Small, zwei Wanderlohnarbeiter, wandern durch das Land hindurch, von einem Staat zu anderem, suchend nach irgendwelcher Saisonarbeit. Sie unterscheiden sich von den Tausenden ihnen ähnlichen, obdachlosen Herumtreibern nur durch die
gemeinsame Wanderung. Sie haben auch gemeinsame Pläne und Träume. Obwohl sind sie gegensätzlich zueinander, gleichzeitig ergänzen sie sich einander. Lennie, riesig und sehr stark, ist gleichzeitig wie ein zurückgebliebenes Kind und hat keine Konzentrationsfähigkeit. Er bewundert Alles, auch tote Mäuse, die er in den Hosentaschen tragen liebt, wegen ihres seidenglatten Pelzchen. Viel kleiner George, der real aufs Leben blickt, versucht ihm vor den Problemen, die Lenny zieht an sich wegen seines unbekümmerten Verhaltens, zu schützen. George weißt, dass dieser im Grunde hilflose Mann wurde keine einzige Woche ohne seiner Hilfe auf diesem rücksichtlosen Welt überleben. Auf Lennys unaufhörliche Bitten erzählt er ihm endlose Geschichte von ihrer erträumten, gemeinsamen, eigenen Farm. In dieser Weise überzeugt er auch sich selbst von dem Sinn ihres Lebens. Bis jetzt aber bleibt die Farm nur ein Traum, denn das Geld, welche verdienen sie irgendwo, spenden sie unterwegs. Eines Tages werden sie beschäftigt in einer Farm und ihr Chef ist sehr zufrieden mit ihrer Arbeit. Er warnt sie vor dem Sohn des Landesbesitzers, Curley. Dieser arrogante Amateurboxer ist rasend eifersüchtig auf seine junge Frau, welche gern den Männerumgang hat. George verständigt sich mit einem alten Neger, der bietet ihm sein eigenes, lebenserspartes Geld für die Annahme unter dem gemeinsamen Dach an. Die Summe ist nicht sehr groß, aber zusammen mit Georges und Lennys Lohn,
wird der Einkauf von einer Farm endlich real. Inzwischen aber kommen Probleme. Zuerst Curley greift Lenny an, und dieser zerdrückt seine Händeknochen. In dieser Weise macht er sich einem Todesfeind aus Curley. Dann kommt das Schlimmste. Wenn Curleys Frau fängt ein unbedachtes Flirt mit Lenny an, der missversteht sie und würgt sie zufällig. Er wird entsetz und panisiert. George sagt ihm zu fliehen und sich in dem Platz verstecken, wo sie übernachteten bevor sie die Farm erreichten, so dass er ihm später finden könnte. Curley
findet den Körper seiner Frau und bekommt den Wutanfall. Er wird taub auf irgendwelche Erklärungen, sagt den Arbeitern die Waffe mitzunehmen und zieht um Lenny zu finden los. George weiß, dass es die letzten Stunden seines Freundes sind. Es sieht nach einem Lynch aus. Er entscheidet sich ihm das letzte Mal zu helfen. Er stiehlt ein Revolver einem von den Arbeitern, findet Lenny und lenkt ihm durch die Erzählung von der erträumten Farm ab. Dann bringt er Lenny durch einen Schuss in den Kopf um. In dieser Weise zerstört er ihre gemeinsame Träume und auch seine eigene Hoffnung auf ein normales Leben. So wurden sie gefunden von Curley und andere Arbeiter, welche bald akzeptieren diesen Fakt mit der Gleichgültigkeit. George findet das Verständnis nur bei dem Arbeiterchef, der selbst eine Lebenserfahrung hat und weiß, wie viel kostete ihm diese Entscheidung.
Das Buch wurde in einem ungewöhnlich suggestiven und emotionellen Stil geschrieben. Obwohl es durch ein Abend gelesen werden kann, bleibt es in der Erinnerung auf die Dauer.
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