Ein routinierter kleiner Reißer über einen jugendlichen Telekinetiker, der mit Mühe der Militärmaschinerie entwischt. Zufällig hineingezogen
wird Marie, eine unscheinbare Schülerin aus deren Sicht die Geschichte erzählt wird. Das ist
allerdings keine gute Idee, denn Eschbach tut sich mit Frauengestalten schwer und diese Geschichte wirkt auch deshalb extrem oberflächlich und aufgesetzt. Da
man nicht einmal erfährt, wie Marie aussieht, kann man sich nicht einmal in sie hineinversetzen.Man kommt nicht umhin zu bemerken, daß Eschbach seine Bücher in immer schnellerem Tempo abliefert, worunter die Qualität des Inhalts sehr leidet. Ja, sie erinnern mich zunehmend an Bücherzombies, die sich heutzutage einer perversen Beliebtheit erfreuen und nicht selten in den Bestsellerlisten landen. Dieses Buch allerdings fand ich sehr billig am Wühltisch und da gehört es leider auch hin. Als Erstlingswerk hätte es dieses Buch wohl niemals zur Publikation gebracht.
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