Der Graf von Dorincourt, ein alter in sich eingeschloßener Tyrann und von vielen wegen seines
schlechten Charakters gefürchtet, hat seine drei Söhne verloren und ist nun um sein Erbe besorgt. Deshalb schickt er seinen persönlichen Anwalt, Mr. Havisham, nach Amerika, wo er Cedric, seinen Enkelsohn (Sohn seines jüngsten Sohnes) ausfindig machen und nach England bringen soll.
Cedric, der zukünftige Lord Fauntleroy, soll bei seinem Großvater aufwachsen, während seiner Mutter ein Landhaus in der Nähe des Schlosses zur Verfügung gestellt wird, da der Graf die Amerikaner grundsätzlich hasst. Er hat es seinem jüngsten Sohn niemals verziehen, das er eine Amerikanerin heiratete.
Cedric’s Mutter akzeptiert das Angebot, welches ihr Havisham darlegt und bereitet ihren Sohn auf eine neue Zukunft vor. Jedoch lehnt sie eine finanzielle Hilfe des Grafen ab, da sie ihren Sohn nicht an seinen Großvater verkauft. Sie nimmt nur das Haus an, um in der Nähe des Kleinen zu bleiben und ihn somit täglich sehen zu können. Cedric verabschiedet sich von seinen zwei besten Freunden: Mr. Hobbs (ein Spezereikrämer dem er eine Uhr mit einer Inschrift schenkt) und Dick der Schuhputzer, dem er seine Schulden bezahlt und ein weiteres Geschenk für sein eigenes Geschäft macht.
Die Trennung fällt allen betreffenden schwer. Für Cedric beginnt nun ein neues Leben, bekommt viele Geschenke und wird von seinem Großvater verwöhnt. Sowohl er als auch seine Mutter erobern die Herzen aller Dorfbewohner. Sogar das Herz des Grafen rührt sich dank der Liebe seines Enkelsohnes, er lernt täglich für ihn bisher unbekannte Gefühle kennen und beginnt dank des siebenjährigen Kindes den Armen zu helfen.
Der Graf hat nun einen würdigen Erben und ein erweichtes Herz. Somit scheint die Welt nun in Ordnung zu sein, als plötzlich eine andere Mutter auftaucht und behauptet die Witwe des erstgebohrenen Sohnes zu sein und beantragt somit Anspruch auf das Recht, das ihr Sohn Lord Fauntleroy ist. Jedoch und Dank der Hilfe von Mr. Hobbs und Dick stellt sich heraus, das diese Mutter eine Betrügerin ist. Aber der Graf litt sehr unter dieser Erfahrung und lernte daraus, das seine Vorurteile der Amerikanerin gegenüber unberechtigt waren. Er machte somit endlich ihre
Bekanntschaft und erlaubte ihr mit ihm und ihrem Sohn im Schloß zu leben.