Dies ist die Stimme der Unterdrueckten, eine Millionen unterdrueckter Arbeiter.
Steinbeck''s "Die Fruechte des Zorns
ist der erdichtete Bericht ueber die Muehlsal von landwirtschaftlichen Wanderarbeitern in Kalifornien waehrend der Grossen Depression. Sandstuerme und schlechte Bewaesserung haben grosse Bereiche in den Praeriestaaten in ein Staubfangglas verwandelt. Pachtbauern, unfaehig, Getreide anzubauen udn die Pacht zu bezahlen,wurden von den Banken von ihrem Land vertrieben. Die hungernden Bauern werden mit dem Versprechen von vielen Pflueckerstellen nach Kalifornien gelockt, nur um es als unerreichbares Paradies zu finden.
Die Novelle folgt der Wallfahrt einer Familie, die Joads genannt und ihres Freundes, eines ehemaligen Predigers namens Jim Casey. Es ist eine tragische Geschichter ueber Ueberleben, wie die Familie ihren Weg durch Kalifornien auf der Suche nach einem besseren Leben macht. Der Weg nach Kalifornien ist ein Oedland von einsamen, treibenden Seelen, alles durch die Augen der Familie gesehen. Amerika ist in einem packenden Portrait gefangen, eines das lebhaft die zerstoererischen Auswirkungen der Grossen Depression auf amerikanische Familien zeigt.
"Die Fruechte des Zorns sind ausgesprochen depressive bis zum Ende. Ihm ist vorgeworfen worden, zu didaktisch und zu deprimierend zu sein, aber es ist ein Buch, das geschrieben werden musste und dass zu schreiben eine ganze Menge Mut brauchte. Wer anders als Steinbeck haette die Niedergedrueckten mit so viel Wuerde und Simpathie beschreiben koennen, ohne dabei herablassend zu sein. Wer haette so viel in die Details selbst der scheinbar unwichtigsten Charaktaere investieren koennen, wie der einaeugige Mann auf der Muellhalde, dem Lagerarbeiter auf der Pfirsichfarm, und der gluehend religiosen Lisbeth Sandry, die so zu unvergessenen Symbolen der Menschlichkeit werden? Dieses Buch ist eine Unterweisung. Nachdem man es gelesen hat, scheint alles andere seicht.