Nach ihrem brillanten Debüt „Das Blütenstaubzimmer“ meldet sich die junge Autorin Zoe Jenny mit ihrem dritten Roman „Ein schnelles Leben“ wieder auf dem Parkett der großen Talente der Schriftstellerei zurück.
Sie beschriebt, erneut in eindringlicher, klarer Prosa, das Leben der türkischstämmigen Ayse, die in Deutschland aufgewachsen ist und stets von ihrem Bruder über- beziehungsweise bewacht wird, und das von Christian, der der rechtsradikalen Szenen angehört und sich angeblich zusammen mit seiner Clique mit Ayses Bruder prügeln soll.
Im Laufe des Romans, welcher als moderne Romeo-und-Julia-Geschichte gesehen
werden kann, kommen sich die beiden Jugendlichen, auch wenn sie anfangs wohl kaum unterschiedlicher sein könnten, immer näher. Doch hindert ihr jeweiliges Umfeld sie daran, ihre Liebe und all die damit verbundenen Emotionen zu genießen, denn sowohl Ayse, als auch Christian sind sich dessen bewusst, dass sie nur eine gemeinsame Zukunft haben werden, wenn sie mit ihrer Familie, beziehungsweise mit ihren Freunden brechen. Obwohl beide Protagonisten dies
nicht wollen ist die Magie der Liebe schließlich stark genug, um diesen einschneidenden Schritt zu wagen und plötzlich sehen sich die beiden völlig auf sich alleine gestellt.
Werden sie diese Herausforderung meistern und endlich glücklich werden, indem sie sich ein neues, ein gemeinsames Leben aufbauen werden? Lesen Sie selbst und lassen Sie sich vom dramatischen
aufbau dieser empfindsamen
Geschichte verzaubern!
Diese Erzählung, die die ewig gültige Problematik einer unmöglichen Liebe, die allein alle gesellschaftlichen Grenzen und Widerstände überwindet, lebt ohne Zweifel durch ihre Vielschichtigkeit und gewinnt durch die zahlreichen sprachlichen Bilder immens an poetischer Kraft.
Ein Werk von einem jungen Talent über die Liebesgeschichte zweier Jugendlicher, jedoch nicht nur für diese Alterskategorie!
(Aufbau Verlag, ISBN: 3-351-02951-9)
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