Einfach köstlich! :-D
Wer den ersten Teil der Bartimäus-Trilogie bereits kennt, weiß ja schon ungefähr,
was ihn erwartet, wenn er sich auf eine erneute Begegnung mit diesem gewitzten Dschinn einlässt. Und trotzdem ist genau dass uneingeschränkt empfehlenswert, der Autor schafft es in dieser gelungenen Fortsetztung erneut, seine Leser auf unnachahmliche Weise in Bann zu ziehen, und Bartimäus hat( sehr zu Nathanaels Leidwesen) weder seinen Sarkasmus noch seine Bissigkeit eingebüßt. Das einzige, was mich an dem Roman ein wenig gestört hat, sind die recht langatmigen Zwischenteile, in denen Kitty schildert, wie sie zur Widerstandsbewegung kam und warum sie die Zauberer und ihre ganze Welt so verabscheut. Doch im Laufe der Zeit erweist sie sich trotz allem als ein Gewinn für die Geschichte und die abwechselnd aus Kittys, Nathanael's und Bartimäus' Sicht geschriebenen Kapitel geben einen guten Einblick in die Gefühlswelt der Hauptgestalten, ohne dem Verlauf etwas von seiner Spannung zu nehmen.
Doch nun zum Geschehen: Nathanael, inzwischen um einiges in der Hierachie des Ministeriums aufgestiegen, wird mit der Aufgabe betraut, die Widerstandsbewegung endlich vollkommen außer Gefecht zu
setzten, die mit der Zeit
immer dreister geworden ist und sich allmählich zu einer echten Gefahr für die Zauberer auswächst. Doch irgendwie will ihm das nicht so recht gelingen, seine Vorgesetzten werden immer ungeduldiger und setzten ihn stark unter Druck und als London schließlich auch noch einer neuen Serie von schrecklichen Anschlägen erschüttert wird, an denen man Nathanael die Schuld gibt, kann er nicht anders, als erneut auf die fähigste Hilfe zurückzugreifen, die er kennt...auch wenn das einige ziemlich unangenehme Folgen für ihn hat. Denn Bartimäus ist alles andere als begeistert, Nathanael wiederzusehen und lässt ihn das auch deutlich spüren... Einfach herrlich! ;-)