Ein wunderbarer Science Fiction Krimi, der noch nichts von seiner Aktualität (Erstveröffentlichung 1954) eingebüßt hat.
Die Übervölkerung der Erde zwang zur Weltraumbesiedlung. Nun gibt es auf der alten Erde, deren überbordende Bevölkerung zusammengepfercht in Kuppelstädten, eben jenen titelgebenden Stahlhöhlen lebt, eine abgeschirmte Kolonie der Spacer.
Hier passiert ein Mord, der eigentlich angesichts der strengen Sicherheitsvorschriften gar
nicht hätte passieren können.
Ein nicht
mehr ganz junger Polizeibeamter, Elijah Bailey
wird gegen seinen Willen und außerhalb der Reihe, mit der Untersuchung beauftragt. Sein Partner wird ein Roboter, der äußerst menschlich aussehende und dank des Positronengehirns, logisch handelnde Daneel Olivaw. Roboter sind aber nicht beliebt und Elijah hat eine Sorge mehr.
Mit gesundem Menschenverstand und Daneels Hilfe, löst Elijah Bailey den Mordfall und schließt mit Daneel eine Freundschaft, die noch lange nach seinem Tod Auswirkungen auf die Menschheit haben wird.
Es ist ein leiser Krimi, mit nur einer Leiche, aber perfekt inszeniert. Die einprägsame Science Fiction Umgebung mutet noch heute wie eine mögliche Zukunft an, wobei sie bis ins letzte Detail stimmig ist. Schön wäre es, wenn wir es ebenfalls zu einem glücklichen Abschluß bringen würden, wobei der Abschluß eigentlich ein Neubeginn bedeutet.
Die späteren Foundation Bücher beziehen sich auf diese Anfänge ähnlich einer Bibel.
Warum es noch nicht verfilmt wurde, ist mir ein Rätsel.
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