Wir alle haben unsere Ausgaben,die einen mehr die anderen weniger,was auch darüber entscheidet wie viel uns von unserem Lohn
übrig bleibt.Haben wir die Möglichkeit doch noch etwas
auf die hohe kante zu legen?
So suchte auch ich nach Möglichkeiten um mein rotes Konto Mitte des Monats in Schwarz geschriebene Zahlen umzuwandeln.Mit Kugelschreiber und Papier ausgerüstet nahm ich meine Ausgaben Kritisch unter die Lupe.Teilte es auf in Notwendig und (Ein bisschen Spass und unnötiger so genannter Luxus).
Dabei nahm der Kugelschreiber in meiner Hand keine Rücksicht auf mein Gemüt und auf meinen roten Kopf und meine innerlichen Zorn über mich selbst.
So erzielte ich einen kleinen Sieg über mein Konto. Doch gibt es noch andere Möglichkeiten?
Der Inhalt und das geschriebene haben mich gefesselt und nicht mehr losgelassen bis ich das Buch geschlossen habe und für mich die Entscheidung traf es auch Felsenfest umzusetzen.
Es stand darin (Die fünf Gesetzmässigkeiten des Goldes) die Lauten.
Das erste Gesetz des Goldes:
Gold fällt jedem Manne in grosser Menge in den Schoss, der nicht weniger als ein Zehntel seines Verdienstes zur Seite legt,um sich ein Vermögen für seine Zukunft und die seiner Familie aufzubauen.
Jeden Monat sass ich am Bürotisch mit meinem Taschenrechner und versuchte das erste Gesetz in die Tat umzuwandeln.Der Wille war da , doch die unerwarteten Rechnungen per Post waren grösser.
Am Anfang war es bei weitem nicht ein Zehntel meines Verdienstes.Was mir den Aufschwung gab ist der Bank Auszug jeden Monats.Ich sah wie ich Tröpfchen weise versuchte eine Badewanne zu füllen.
Schon mit dem versuchten einhalten des Ersten Gesetzes wurde ich kritischer und hinterfrage meine Einkäufe.Ich wurde Sparsammer und auch wie ich selber erlebte und erlebe geiziger.
Nicht Geizig zu Lasten meiner Lebenspartnerin sondern zu Lasten
von mir.
Das zweite Gesetz des Goldes:
Das Gold arbeitet für den klugen Besitzer umsichtig und zufrieden stellend wenn er es Gewinn bringend nutzt und vermehrt wie die Herden auf Weiden
So eröffnete ich mehrere Konten bei meiner Bank.
Ein Zehntel floss mühsam wie ein Flüssiger Teig auf ein Konto.Vom erspartem Zehntel flossen ein Zehntel auf ein anderes Konto.Bei einer erreichten Summe fliesst das Geld in einen Fonds.
Auf dem Bank Auszug sah das Viel versprechend aus,doch wenn eine unerwartete Rechnung ins Haus flattert wird es sehr schnell Dunkel wie beim Überlasten der Sicherung im Haushalt.
Da dieses Buch mein Leitfaden ist habe ich keine Kerzen im Hause.(ganz einfach ,es stand nicht drin.)
Doch es heisst : Die Dunkelheit neigt sich zu Tage.
Mein Fazit bis jetzt : wenn man genügend Selbstdisziplin hat kann man auf einen Grünen Zweig kommen. Ob es ein Ast wird oder ein Baum hängt von einem selber ab.
Die restlichen drei Gesetze folgen demnächst.....................
Rolando Heuscher