Das Alter der
Erde wird auf 4.55 Milliarde Jahre geschätzt. Im biblichen Buch 'Daniel', Kapitel 2, sah der König Nebuchadnezzar in einem Traum ein schreckliches Bild eines Mannes, dargestellt in symbolischer Form. Der Kopf des Mannes war aus feinem Gold, seine Brust und seine Arme aus Silber, sein Bauch und seine Schenkel aus Messing/Bronze. Seine Beine waren aus Eisen gebildet; seine Füße waren von Teil Eisen und von Teil Lehm/Ton gebildet. Bibliche Vorstellungen und Träume sind prophetische Erlebnisse und nehmen Bezug
nicht nur auf die Zukunft auch auf die Vergangenheit. Um diese Darstellung zu verstehen muss man die verschiedenen Teile des Bildes mit den Stadien oder den Epochen der Entwicklungsprozesse der Menschheit vergleichen: von einem groben Anfang (Füße Lehm/Ton und Eisen), bis zu einem erleuchteten Wesen was der Kopf aus Gold aussagt. Der Stein, der die Zehen der Füße zersplitterte (Füße bezeichnen Grundlage oder Wurzeln) war von einer grösseren Macht ausgefuehrt worden was Erde bildete. In Vers 35 steht: “dann war das Eisen, der Lehm, der Messing, das Silber und das Gold zusammen zerstoert worden und wurde wie Spreu der Sommertenne, und der Wind trug es weg dass es nicht
wieder gefunden wurde.“ Dieses spielt auf eine sehr lange Vergangenheit an. Die Potentialität die Menschheit aus ihr heraus zu bilden bestand schon zu jener Zeit. Der Kopf aus Gold deutet daraufhin, dass Gottes Menschen Kreation schon im Keim vorhanden war obwohl das Ende, ein futuristischer Fall zu sein war. Zu vergleichen waere diese Evolution mit einer Blume: Im Samen einer Blume liegt die Potentialität dass eine herrliche Blume daraus enststeht. Das Kapitel deutet auch auf Zyklen hin - kosmische Zyklen. Das Ende jedes kosmischen Zyklus zerstört fast alle Errungenschaften auf Erde welche der Mensch durch die Evolution vervollstaendigt hat. Wenn ein Hoehepunkt erreicht ist, ist das Ende gewoehnlich schnell. Das koennte man mit dem Herbst vergleichen: was die Natur nach dem Winter wieder heranwachst geht durch eine Evolution und wenn sie (die Natur) ihren Hoehepunkt erreicht hat danach ist der Abfall schnell. Mit Ausnahme von einigen megalithischen Strukturen in mehreren Laendern zu finden wie Machu Picchu, Stonehenge, die Pyramiden, etc, und was Archaeologen durch Ausgrabungen freigelegt haben, ist wenig von den vergangenen Zivilisationen uebrig geblieben. Von den Ueberbleibsel koennen wir nur wie ein Puzzelspiel versuchen die Stuecke zusammen zu setzen um ein Bild zu bekommen, aber zu viele Stuecke fehlen ein verlaessliches Bild zu formen, und selbst unsere Vorstellung wird sicherlich truegerisch sein. Am Ende eines 7000-jaehrigen kosmischen Zyklus ensteht ein ‘Big Crunch’ was das Sonnensystem fuer eine Regenerierung zusammenzieht. Dadrauf wird in Daniel 2:45 angespielt: “wie du gesehen hast, vom Berg brach ein Stein los, und das Eisen, die Bronze, den Ton, das Silber und das Gold zermalmte, nicht durch Hände. Ein großer Gott läßt den König wissen, was nach diesem geschehen wird; und der Traum ist zuverlässig und seine Deutung zutreffend.” Es will besagen, daß eine grössere Macht wieder eine Zerstörung verursachen wird. Ich glaube, daß Zivilisationen vor uns andere Sinnesenergie im taeglichen Leben gebrauchten von denen wir heute weniger Gebrauch machen. Unsere Zivilisation koennte nie Strukturen aus Felsbloecken bauen wie die vorhergegangene Zivilisation getan hat, obwohl unserer technischen Faehigkeiten. Es laesst darauf schliessen, dass diese enormen Gewichte durch Geisteskraft mit Laser Präzision aus Felsen geschitten wurden, und mit Geisteskraft transportiert, verfeinert, und zusammengesetzt wurden. Nicht jeder hatte all diese Talente und die Fähigkeit diese Aufgaben durchzuführen; auf die gleiche Weise, da heute nicht jeder Mensch die gleichen Fähigkeiten und Talente hat wie jeder andere. Der Traum deutet auf das Kommen einer geistig aufgeklärten Menschheit welche fuer ein friedliches Zusammenleben noetig ist.In Daniel Kapitel 7, wird hingeutet, daß Gott, der Himmel und Erde herstellte und alles weiß, aber nicht das Alter der Erde. Das Alter der Erde wird lediglich als ‘die Zeit der sehr alten Tage’ bezeichnet, und das ist so alt wie es geht. So sollten wir es lassen, denn es wuerde zu Nichts fuehren zu versuchen das wirkliche Alter zu ergruenden. Reichliche Anhaltspunkte gibts in der Bibel hinsichtlich der nicht-so-entfernten Vergangenheit der Menschheit (in Tausenden von Jahren anstatt Millionen). Auch die Struktur und die Eigenschaften des Universums ist darin erklaert, aber leider in allegorischen Bezeichnungen welche die Menschheit noch nicht richtig interpretiert hat, der Erdenmensch so besessen ist es selber zu erkunden. Leben auf andere Planeten wird nie moeglich sein. Der bibliche allegorische Gebrauch des Rades welches so poetisch geschildert wird bezieht sich auf die Evolution welche nie aufhoeren wird und mit jedem neuen Zyklus wird etwas Neues geschoepft. Das bibliche Buch der ‘Priester’ enthaelt viel Weisheit ueber das menschliche Streben. Hier ein paar Auszuege die das obige unterstuetzen. Priester 1:4, “Eine Generation kommt, und eine Generation geht, aber die Welt besteht fuer immer.” Priester 1:9. “Das, was war, ist das, was wieder sein wird. Und das, was getan wurde, ist das, was wieder getan wird. Und es gibt nichts Neues unter der Sonne.” Und die folgende Weisheit zu Priester 1:17&18 ist deprimierent aber wir muessen akzeptieren was wir nicht aendern koennen, und das aendern was wir koennen: “Auch richtete ich mein Herz darauf, Weisheit zu erkennen und den Unterschied kennen zwischen Tollheit und Torheit. Doch erkannte ich, daß auch das nur ein Haschen nach Wind ist. Denn wo viel Weisheit ist, ist viel Verdruß, und wer Erkenntnis mehrt, mehrt Kummer.” Nichts ist bestaendig in der Natur, aber die Gesetze der Natur sind - und die kosmischen Zyklen gehoeren zu den Naturgesetzen welche bestaendig sind. Melengelmissy@Yahoo.ca
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