Der Thriller "Illuminati" ist ein gelungenes Meisterwerk des Bestsellerautors Dan Brown und bleibt nach alter Manier packend bis zum Schluss.
Der Kunsthistoriker und Professor John Langdon wird nach Italien geschickt und beauftragt den Mord an Leonardo Vetra aufzuklären, eines angesehen Wissenschaftlers der CERN. Dieser wurde außerdem mit einem Zeichen gebrandmarkt. John Langdon erkennt dieses Brandmal als Zeichen einer alten satanistischen Organisation, das der Illuminati, eines wissenschaftlichen Geheimbundes aus der Renaissance. Das Zeichen ist ein Ambigramm und vollkommen symmetrisch. Mit der Hilfe von Leonardo Vetras Tochter Vittoria findet John heraus, dass Leonardo Vetra mit seiner Tochter eine Innovation hergestellt hatte, die Antimaterie. Kurze Zeit später entdecken die beiden und ein Wissenschaftler der CERN jedoch, dass die Antimaterie-gefährlicher noch als eine Atombombe- verschwunden ist.
Schließlich
werden John und Vittoria informiert, die Antimaterie befände sich versteckt im Vatikan in Rom. Die Illuminati seien zurückgekehrt und setzten ein Ultimatum den Vatikan um Mitternacht zu sprengen. Ferner sollten die vier Kandidaten, die nach dem Tod des letzten Papstes zur Wahl stehen, jeweils jede Stunde der Öffentlichkeit und der Presse zugänglich
umgebracht werden.
Der Camerlengo (=Bevollmächtigter im Vatikan während des Konklaves) setzt sein Vertrauen in Langdon und Vittoria das Rätsel aufzuklären, wobei Vittoria den Tod ihres Vaters rächen will, Langdon aber eher aus Interesse an den Illuminati handelt.
Langdon und Vittoria, die selbst auch Wissenschaftlerin ist, machen sich somit auf die Suche nach den Papstkandidaten, die mithilfe von Wasser, Luft, Feuer und Erde (=Symbole der Illuminati) und den jeweiligen Brandmalen umgebracht werden sollen.
Dan Brown vermischt in diesem Roman Spannung mit seinem informativen Wissen über Religionen, Wissenschaft und Historik, jedoch auch mit einem Quäntchen Liebe. Die Glaubwürdigkeit seiner komplizierten und ineinander verwobenen Erzählstränge kommt hierbei kaum zu kurz.
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