Der 180 Seiten lange Jugendroman "Die Welle" von Morton Rhue beruht auf wahren Gegebenheiten.
Amerika, Gordon High School.
Der motivierte Geschichtslehrer nimmt mit seinem Kurs den Nationalsozialismus durch, und nach einem Film stellen einige Schüler Fragen, die er
nicht beantworten kann.
Um seinen Schülern die Möglichkeit zu geben, dass sie die Antworten auf ihre Fragen selbst findet, startet er ein Experiment, von dem seine Schüler aber nichts wissen.
Er gründet eine Schülerbewegung,mit Namen "die Welle".
Es fängt harmlos mit Haltungsübungen an, und endet in Faschismus.
Die Grundsätze, die Benn Ross, der Geschichtlehrer, der Bewegung setzen sind "Macht durch Disziplin!, Macht durch Gemeinschaft!, Macht durch Handeln!"
Alle sind begeister von dieser neuen Gruppe und selbst der Außenseiter der Klasse, David, gehört dazu.
Aber Laurie, ebenfalls Schülerin des Geschichtskurses, fängt langsam an zu begreifen, dass die Welle nicht nur gutes sondern auch viel Schlechtes bewirkt: Schülerinnen und SChüler, die nicht der Gruppierung beitreten wollen, werden verprügelt, und Laurie
wird erpresst, da sie einen Bericht in der SChülerzeitung über die Welle verfasst hat, der allen Schülern zeigen sollte, was wirklich hinter der Welle steckt.
Beendet wird das ganze nach einer dramatischen außernandersetzung zwischen Laurie und ihrem Freund, der sie von dem guten der Welle überseugen will.
Ben Ross erreicht sein Ziel zu seiner Zufriedenheit, aber leider mit unangenehmen Zwischenfällen: Seine Schüler haben gelernt, was Faschismus ist, und dass es immer und überall wieder passieren kann.
Die Fragen, die er anfangs nicht beantworten konnte, haben sich durch die Praxis von selbst beantwortet.
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