Die Hauptfiguren als absolute Helden?
Ob das nicht ein wenig zu breit ausgebügelt wurde, bezweifle ich.
Isabel
Allende schickt den Protagonisten Alex aus dem New Yorker Alltag eines durchschnittlichen Jugendlichen in den Urwald und zum Amazonas. Dort warten Gefahren und Abenteuer auf ihn, die er alle mit seiner neu gewonnen Freundin Nadia und seiner Flöte, mit der er alle verzaubert und damit alle brenzlichen Situationen löst, übersteht.
Neben der Bewältigung seiner eigenen Sorgen, dass seine Mutter sterbenskrank ist, rettet er auch noch einen von einem Virus bedrohten Indianerstamm und nimmt allen Überflusses auch noch drei Diamenten Eier mit nach New York zurück, die ein Vermögen wert sind.
Trotz mystischem und gut recherchiertem Hintergrund würde ich dieses Jugendbuch als eher ungelungen bewerten, und glaube, dass es nur wenige Leser gibt, die sich an solch einer dick aufgetragenen Absurdität erfreuen können.
Den Folgeteilen sehe ich nur in so weit gespannt entgegen, dass ich mir darüber Gedanken mache, wie sie ihren misslungenen Auftakt toppen oder vielleicht doch noch steigern will.