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Ökologie Entwicklung bei Tier und Mensch
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Ökologie Entwicklung bei Tier und Mensch
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Wörter : 600
von :
Schreiberli
Autor :
Schoedel
Veröffentlicht am: November 05, 2007
Entwicklung bei Tier und Mensch
Keimesentwicklung bei Amphibien
Bergmolch: Es besteht bei den Eizellen eines Bergmolchs eine Polarität. Das helle Dottermaterial ist am vegetativen Pol konzentriert. Ihm gegenüber liegt der animale Pol. Er fällt durch seine dunkle Pigmentierung auf. Hier liegt der Zellkern. Zwischen beiden Bereichen liegt eine halbmondförmige Übergangszone, der graue Halbmond.
Furchung: So werden die ersten Teilungen genannt. Etwa 90 Min. nach der Befruchtung setzt eine Folge mitotischer Teilungen ein. Die erste findet längs der animal - vegetativen Achse statt. Es folgen weitere Teilungen. Das Plasmamaterial
wird
jeweils auf die Tochterzellen (Blastomeren) verteilt -> es gibt eine Einfurchung des Zellplasma.
Morula: Ein Haufen dichtgedrängter kleiner
zellen
, auch Maulbeerkeim genannt. Er
entsteht
nach der Furchung.
Furchungshöhle: zentraler, flüssigkeitsgefüllter Hohlraum, der sich ab dem 64 - Zellen - Stadium entwickelt.
Der Embryo wird nun als Blastula bezeichnet. Am Ende der Blastulabildung besteht der Embryo aus einem von einigen tausend Zellen umgebenen Hohlraum.
Gastrulation: Nun setzt die Gastrulation ein. Sie ist durch starke Zellbewegungen gekennzeichnet. Gewebe der Blastula werden neu angeordnet und so in eine dem Bauplan des Bergmolchs entsprechende Position gebracht. Die Gastrulation beginnt direkt unterhalb des grauen Halbmondes.
Urdarm: Während der Gastrulation entsteht eine grübchenartige Einsenkung, die sich dann zu einer sichelförmigen Rinne formt. Dabei wird vegetatives Material in das Innere der Blastula verlagert. Es entsteht ein neuer, nach aussen offener Hohlraum, der Urdarm.
Ektoderm und Entoderm: Nach der Einstülpung des Urdarms besteht der keim aus zwei Schichten, dem äusseren Ektoderm und dem den Urdarm bildenden Entoderm. Der Urdarm mündet durch den Urmund nach aussen. Dieser wird von der Urmundlippe umfasst. Später wird der Urmund zum After, die endgültige Mundöffnung wird neu gebildet.
Durch den Urmund, den vegetativen und den animalen Pol ist die spätere Längsachse des Tieres vorgegeben.
Mesoderm: Die dritte Gewebeschicht zwischen Entoderm und Ektoderm.
Keimblätter: Im Laufe der Entwicklung bilden die drei Keimblätter Ento -, Meso- und Ektoderm alle Strukturen das erwachsenen Tieres. So stammt:
· das Nervensystem aus dem Ektoderm
· das Herz und die Blutgefässe aus dem Mesoderm
· und die Leber und das Darmepithel aus dem Entoderm.
Man bezeichnet den Keim nun als Gastrula oder Beckerkeim.
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Ökologie Entwicklung bei Tier und Mensch
von
Schoedel
2007
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