Das geht an alle Diabetiker da draußen: Klingelt es bei den Namen Avandia oder Altace? Eine aktuelle Studie hat gezeigt, dass beide Medikamente zusätzlichen Schutz für alle "Pre-Diabetiker" geben können – das sind immerhin fast 40 Millionen Kanadier.
Mehr als die Hälfte jener "Pre-Diabetiker" bekommen innerhalb einer drei Jahresspanne tatsächlich Diabetis. Diese Studie ist die größte jemals durchgeführte zum Thema Diabetes-Schutz und wurde finanziert von den Canadian Institutes of Health Research sowie Arzneimittel-Unternehmen, darunter PLC, das Avandia herstellt, sowie GlaxoSmithKline, Sanofi-Aventis und King Pharmaceuticals, die Altace vertreiben.Avandia, auch als Rosiglitazon bekannt, konnte der Studie zufolge das Risiko einer Typ-2-Diabetes-Erkrankung um mehr als die Hälfte reduzieren. Darüber hinaus hielt Avandia auch den Blut-Zucker auf einem normalen Niveau. Typ-2-Diabetes ist bei weitem die häufigste Form von Diabetes in den USA – aktuell leiden daran 18 Millionen Menschen. Für sie könnten Informationen einen Riesenfortschritt bringen.Ein anderer Teil der Studie beleuchtete die Wirkweise von Altace, oder Ramipril, das normalerweise als Blutdruck-Medikament eingesetzt wird, aber auch zur Kontrolle des Blutzuckerhaushaltes beiträgt – allerdings reduziert das Medikament
nicht jedes Risiko. Das Ziel der Studie war es, mehr über den Schutz vor Typ-2-Diabetes herauszufinden, die oft im Zusammenhang mit Fettleibigkeit steht, und manchmal zu Amputationen und Tod führen kann. Typ-2-Diabetes tritt auf, wenn der Körper nicht genügend Insulin produziert bzw. das produzierte körpereigene Insulin nicht wirksam einsetzen kann. Hier kommen die in der Studie erwähnten Vor- und Nachteile des Medikamenteneinsatzes: Sowohl Altace als Avandia
wurden bei Freiwilligen getestet. Einige von ihnen nahmen keine Medikamente. Die Studie zeigte, dass mit der Einnahme von Avandia weniger Menschen starben als ohne. Allerdings haben 14 der Freiwilligen, die Avandia genommen haben, eine Herzinsuffizienz entwickelt aber nur zwei von denen, die nicht medikamentiert wurden. Experten haben sich zudem skeptisch über die Ergebnisse der Studie geäußert, weil die Teilnehmer auch regelmäßig zu einer gesunden Ernährung und Lebensweise beraten wurden – es könnte also gut sein, dass die Ergebnisse ohne die medizinische Betreuung sehr viel anders ausgefallen wären. Viele Ärzte sagen, dass die Arbeit und die Aufrechterhaltung einer gesunden Ernährung immer noch die beste Möglichkeit ist, um langfristig vor Diabetes zu schützen. "Wir wissen, dass Änderungen der Lebensgewohnheiten allein das Risiko Diabetes zu entwickeln, um bis zu 58 Prozent senkt", sagte Dr. Martin Abrahamson, Ärztlicher Direktor des Joslin Diabetes Center in Boston. Dr. Abrahamson steht nicht in Zusammenhang mit der Studie. Quelle: http://www.articlecube.com
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