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Theodor Storm - Die Stadt - Interpretation

Summary rating: 4 stars 12 Kritik
Autor : Theodor Storm
Summary by : totofoto
Besucher : 861  Wörter: 600   Veröffentlicht am: März 06, 2008
Das Gedicht “Die Stadt“ von Theodor Woldsen Storm (am 14. September 1817 in Husum geboren) ist im Jahre 1851 entstanden und wurde 1852 veröffentlicht. In diesem Gedicht wird, wie uns der Titel schon zeigt, eine Stadt beschrieben. Es werden uns biographische Merkmale des Lebens von Storm sichtbar, das Gedicht ist von der Liebe zur Heimat und zur Natur geprägt und es ist eng mit Husum verbunden. Der Text ist in drei Strophen zu je fünf Verszeilen gegliedert Das Lyrische-Ich, also die Stimme des Gedichts beschreibt diese „graue Stadt am Meer“ in diesen drei Strophen, wobei jede Strophe etwas anderes zum Ziel hat, etwas anderes beschreibt. Die zwei ersten Strophen stellen uns diese Stadt eher negativ dar, weil sowohl sie, d. h. die Stadt, als auch das Meer an dem sie liegt grau sind, es ist neblig, es singen keine Vögel. Uns wird ein dusteres und deprimierendes Bild der Stadt entworfen und wir können vermuten, dass der Autor diese Stadt kennt, denn er benutzt bestimmte Artikel bei der Beschreibung, ohne derer Namen zu nennen. Die erste und die zweite Strophe hat der Strom der Beschreibung gewidmet, und erst in der dritten Strophe kommt das Lyrische-Ich zur Erscheinung („Doch hängt mein ganzes Herz an dir“) und es schildert sein eigenes Verhältnis zu dieser Stadt. Sie wird sogar personifiziert, also unter dem Bild einer menschlichen Person dargestellt. In dem oben zitierten Vers wird die Einstellung des Lyrischen-Ichs zur Stadt deutlich, es ist an ihr verbunden, erinnert sich an die hier verbrachte Jugend, ist aber müde, zeigt seine Stadt als grau, das Meer als eintönig, die Umgebung als neblig. Es werden keine Menschen, keine Gebäude beschrieben, nur die Natur, die trotz all den düsteren Erscheinungen etwas Positives im Autor weckt. Das Gedicht besteht hauptsächlich aus kurzen Hauptsätzen an die manchmal kurze Gliedsätze angehängt sind. Jede Verszeile beginnt mit einem Großbuchstaben, das uns zeigen soll, dass in jeder Verszeile ein anderes Thema behandelt wird und der Gliedsatz nicht unbedingt in direktem Zusammenhang mit dem Hauptsatz stehen muss.

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