Alles begann mit einem Klopfen in dem Haus aus Holz der Familie Fox in New York. Dort wohnten die Schwestern Catherine und Margaretta Fox. Beide entschieden sich, sich mit dem unsichtbaren Wesen zu verständigen: einmal Klopfen bedeutete 'ja', zweimal Klopfen bedeutete 'nein'. Dank dieser praktischen Technik der Kommunikation erfuhren sie, das der Geist Charles Bryan Rosma hieβ, ein ambulanter Verkäufer war, das er in demselben Haus fünf Jahre zuvor ermordet
wurde und seine Leiche wurde an dem selben Ort begraben. Das geschah am 31. März 1848 und es entstand zu der Zeit die spiritistische Bewegung. Es dauerte nicht lange und die Familie eröffnete eine Beratungsstelle, um allen eine Möglichkeit zu geben, sich mit den Geistern in Verbindung zu setzen. Vier Jahre später feierten die Anhänger des Spiritismus einen nationalen Kongress in der Stadt Clevelant (Ohio). Es gab mittlerweile schon 10.000 Mediums, das heiβt, Priester welche die Fähigkeit besaβen, sich mit den Toten in Verbindung zu setzen.
Es entstand die spiritistische Geselschaft 'Frieden - Liebe und Anhebung'. In dieser Gesellschaft praktizierte Amelia Capodaglio als Medium, jedoch musste sie später aus gesundheitlichen Gründen die Arbeit an ihren Sohn Karl übergeben, welche schon als Kind in diesem Kult getauft wurde. Danach widmete sich Amelia Capodaglio dem Lesen der Lehre der Väter des Spiritismus zu widmen. "Hier lernt man das Los der menschlichen Seele, wer wir sind, woher wir kommen und wohin wir gehen..." Neuankömmlinge brauchen oft mehrere Monate, bevor sie ihren ersten Kontakt mit dem Jenseits haben und bevor sie an einer wahren, spiritistischen Sitzung teilnehmen. Der Spiritismus ist keine Sekte, keine Magie..., es handelt sich hierbei um eine Art Hilfe für die Seele.." meint Amelia. Sie glaubt an die Reenkarnation und die Lehre zeigt das nach dem Tod die Seele weiterlebt.
Im Jahre 1904 fiel durch einen Unfall eine Wand in dem Haus, welche dahinter die Reste des verstorbenen Charles Bryan verbargen.
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