Bachblüten Der englische Arzt Edward Bach hat in den 30er Jahren des 20. Jahrhunderts diese alternative Heil- und Therapiemethode begründet. Daher der Name „Bach“-blüten.
Wichtig! Der medizinische Nachweis der Wirksamkeit der Bablüten-Therapie ist bis heute nicht erbracht. Bei ernsthaften Erkrankungen ist in jedem Falle ein Arzt zu konsultieren! Da Bachblütentropfen eine geringe Menge Alkohol enthalten, sollte man sie als ehemaliger Alkoholiker nur äußerlich anwenden. Auch bei der Verabreichung an Kinder sollte man immer daran denken, dass Bachblütentropfen Alkohol enthalten! Die Bachblütentherapie gründet sich auf die Hypothese, dass körperliche Krankheiten oftmals aus einem gestörten Gleichgewicht der Seele resultieren. Bei einer Wiederherstellung der inneren Harmonie
werden auch physische Beschwerden beseitigt. Bach hat einzelnen Gemütszuständen entsprechende Blütenessenzen zugeordnet, deren Anwendung die entstandenen Disharmonien zwischen Kör„Notfalltropfen“ hergestellt werden. Die Einnahme von Bachblüten ist unschädlich – Nebenwirkungen sind nicht bekannt.
Anwendung Das
innere Gleichgewicht ist sehr empfindlich und gerät bei störenden Einflüssen, Stress, Reizüberflutung und Leistungsdruck schnell „aus den Fugen“. Daraus können auch körperliche Störungen resultieren. Bachblüten sollen die geistige und seelische Harmonie wieder herstellen und damit auch körperliche Störungen durch die Aktivierung unbewusster Selbstheilungskräfte, beseitigen.
Die einzelnen Bachblüten-Typen Agrimony Sorglosigkeit nach außen – im Inneren tiefe Unruhe und Angst. Übersteigertes Harmoniebedürfnis. Häufiger Alkoholgenuss und übersteigerte Aktivität. Schlafstörungen. Aspen Sensibel und empfänglich für Unterbewusstes und Übernatürliches. Zukunftsängste und beunruhigende Vorahnungen. Panik und Wahnvorstellungen – im Extremfall Verfolgungswahn. Beech Im tiefsten Inneren intolerant. Nach außen unechtes Verständnis. Pedantisch und kleinlich sich selbst und anderen gegenüber. Nachtragend. Centaury Aufopfernd und hilfsbereit, Vernachlässigung eigener Wünsche. Mangelndes Durchsetzungsvermögen. Verkümmertes Selbstvertrauen. Übertriebenes Harmoniebedürfnis. Resignation und Traurigkeit. Cerato
Belastender Hang zum Perfektionismus. Kritiklosigkeit und Leichtgläubigkeit. Eigene Entscheidungen werden ständig in Frage gestellt. Kein Vertrauen zur eigenen Intuition. Cherry Plum Unerträgliche innere Spannungen. Zerrüttete Nerven. Irrationale Handlungen, um die innere Zerrissenheit zu kompensieren. Hysterisch, jähzornig und cholerisch. Keine Selbstkontrolle. Chestnut Bud Konzentrations- und Lernschwäche. Fehler wiederholen sich. Gleich bleibende Verhaltensmuster. Mangelhafte Bereitschaft, aus Erfahrungen zu lernen und sich mit eigenen Fehlern auseinanderzusetzen. Sprunghaftigkeit. Chicory Übersteigerte Fürsorge und Neigung zur Bevormundung. Die eigene Existenz wird unwichtig. Verlustängste und Flucht in Krankheiten. Einengen und Überwachen Angehöriger. Clematis Ersetzen der Realität durch Phantasien. Es fehlt die Lust, am Leben teilzunehmen. Lethargie und Gleichgültigkeit beherrschen den Tagesablauf. Flucht in sehr viel Schlaf. Crab apple Extremes Sauberkeitsbedürfnis, evtl. Waschzwang, in allen Lebensbereichen muss absolute Ordnung herrschen. Ekelgefühle rufen manchmal Herpes hervor. Körperliche Nähe wird vermieden. Elm Körperliche und seelische Überforderung, Resignation in allen Bereichen. Selbstvertrauen geht verloren. Schlafstörungen und Mutlosigkeit. Selbstzweifel, gestellte Aufgaben nicht erfüllen zu können. Gentian Auftretende Schwierigkeiten entmutigen. Kein Vertrauen in sich selbst und in andere. Selbstzweifel und Depressionen. Mutlosigkeit und eine negative Grundeinstellung. Es wird immer das schlechtest mögliche Ergebnis erwartet. Gorse Ein geistiger Ermüdungszustand raubt jede Energie. Das Lebensziel geht verloren und Aktivitäten finden nicht mehr statt. Eigeninitiative gibt es nicht mehr. Die Seele verharrt in einem dumpfen Trauerzustand. Heather Übersteigertes Geltungsbedürfnis und Selbstvertrauen. Kein Feingefühl. Hang zu leichter Hypochondrie. Neigung zu esserwisserischen Ratschlägen. Angst vor Einsamkeit. Holly Grundlos unglücklich und frustriert. Eifersüchtig und misstrauisch, oft schadenfroh. Sehr empfindlich und verletzlich. Mitleidlos Anderen gegenüber. Honeysuckle Hang zu Nostalgie und Heimweh. Verluste können nicht verarbeitet werden. Lange Trauer über verpassten Gelegenheiten. Die Gegenwart wird kaum wahrgenommen. Starker Alkohol- oder Drogenkonsum soll über Gegenwartsprobleme hinweg helfen. Hornbeam Enttäuscht vom Leben. Geistige Erschöpfung und Angst vor gestellten Aufgaben. Versagensangst und Flucht in Krankheiten. Es kann zum Burn-out-syndrom kommen. Impatiens Kontrollzwang, alles soll schnell und reibungslos gehen. Ungeduldig und verletzend. Mangelnde Teamfähigkeit und übereilte Entscheidungen. Aufbrausend und nervös. Larch Minderwertigkeitskomplexe und Pessimismus. Schüchtern, menschenscheu und zaghaft, manchmal impotent. Angst vor dem anderen Geschlecht. Mangelndes Selbstbewusstsein. Mimulus Viele unbegründete Ängste, Überempfindlichkeit und anfällig für Krankheiten, Hemmungen gegenüber anderen Menschen. Schwierigkeiten, sich auszudrücken. Mustard Freudlosigkeit und Resignation. Verlust der Lebensfreude. Tiefe Depression – oft nach einer Geburt. Auswegslose Schwermut. Angst vor den Schwierigkeiten der Zukunft.
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