Im Jahr 2006 werden auf der Intentivstation der Berliner Charité mehrere Menschen von einer dort angestellten Krankenschwester getötet.
Judith Arlt verliert auf diese Weise ihren Schwiegervater. Um ihren Kummer zu verarbeiten hat sie in tagebuchähnlicher Form ihre Gedanken und Erinnerungen an ihn aufgeschrieben und sich mit der großen Frage nach dem "Warum" beschäftigt.
Das
buch wird
Im Klappentext als Auseinandersetzung mit dem deutschen Gesundheitswesen angekündigt und als großartigen Plädoyer für Menschlichkeit und Zivilcourage dargestellt.
Doch leider beschränkt sich dieses Buch auf verworrene und abgerissene Satzfetzen, die zwar die persönliche Betroffenheit durchscheinen lassen, sich aber auch durch zehnfache exakte Wiederholungen nicht verbessern - weder inhaltlich noch grammatikalisch.
Statt konstruktive Auseinandersetzung anzubieten, beschränkt sich das Buch auf unstrukturierte Aussagen und Vorwürfe, eingebettet in undurchsichtige Handlungs- und Traumsequenzen. Und beim allerbesten Willen kann ich in diesem Buch kein großartiges Plädoyer erkennen - weder für Menschlichkeit, noch für Zivilcourage.
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