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Die Wirtschafts- und Sozialordnung der Bundesrepublik Deutschland im Rahmen der Europäischen Union

Summary rating: 2 stars 6 Kritik
Autor : Lampert; Bossert
Summary by : kitty23
Besucher: 303
Wörter: 300
Veröffentlicht am: April 21, 2006
Der Ursprung
der Sozialen Markwirtschaft ist in zwei philosophischen Strängen zu suchen: Einerseits im Neoliberalismus, der
ein Konzept einer Wirtschaftsordnung ist, bei der alle ökonomischen Prozesse
über freien und funktionsfähigen Wettbewerb gesteuert werden.
Hauptvertreter sind Wilhelm Röpke und Alexander Rüstow. Andererseits im Ordoliberalismus, der von den
an der Freiburger Schule lehrenden Professoren Franz Böhm, Hans
Grossmann-Doerth, Leonhard Miksch und Walter Eucken entwickelt worden ist. Der Staat hat die Aufgabe, sowohl über den Markt Privateigentum, Privatinitiative, Vertragsfreiheit und freien Wettbewerb zu sichern
als auch soziale Gerechtigkeit und
Chancengleichheit zu gewährleisten.
Daraus entwickelte sich die Idee der Sozialen Marktwirtschaft, die in erster
Linie auf dem Gedankengut von Alfred Müller-Armack, Alexander Rüstow und
Wilhelm Röpke gestützt ist.



Die Umsetzung der Konzeption der Sozialen Markwirtschaft in eine in der
BRD gültige Wirtschaftsordnung ist insbesondere dem Bundesminister und späteren
Bundeskanzler Ludwig Erhard zuzuschreiben, der sich erfolgreich gegen die
damals herrschenden Vorstellungen von Wirtschaftspolitik und die Forderungen
der SPD nach staatlicher Wirtschaftslenkung widersetzte.

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